Konzeption Hauptstufe I

Die Hauptstufe I baut auf die Grundstufe auf und umfasst das 5. bis 7. Schulbesuchsjahr. Die in der Grundstufe gelegten Grundlagen werden hier fortgeführt, gefestigt und vertieft. Dabei beziehen sich die Unterrichtsangebote weiterhin auf den individuellen Lern- und Entwicklungsstand einer jeden Schülerin, eines jeden Schülers und orientieren sich am Curriculum der Klosterbergschule.

Was ist neu in der Hauptstufe?

Eine erste grundlegende Veränderung im Schulalltag ist der Wechsel des Gebäudes. Vom Gebäude A wechseln die Schülerinnen und Schüler nun in das Gebäude C.
Es gibt neue Schwerpunkte im Unterricht und andere Unterrichtsformen. Werkunterricht und AG´s können nun von den Schülerinnen und Schülern besucht werden. Hierdurch erweitert sich der Kreis der Bezugspersonen.

Selbstständige Lebensführung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Neben der Schule wird das Kennenlernen des nahen Umfelds wie zum Beispiel die Innenstadt von Schwäbisch Gmünd, Einkaufsläden, die Bücherei sowie weitere kulturelle und bedeutsame Einrichtungen des öffentlichen Lebens in den Unterricht integriert. Um diesen erweiterten Aktionsradius nutzen zu können werden die Schülerinnen und Schüler in ihrer Mobilität gefördert und durch das Mobilitätstraining im Umgang mit öffentlichen Verkehrsmitteln geschult.
Selbstständiges Lernen wird verstärkt anhand von Frei- oder Wochenplanarbeit geübt und befähigt die Schülerinnen und Schüler zu mehr Selbsteinschätzung und Selbstorganisation.

Erstmals wählen die Schülerinnen und Schüler eine Klassensprecherin oder einen Klassensprecher und erleben sich als Teil der SMV.

Während der Zeit in der Hauptstufe I beginnt für die Schülerinnen und Schüler die Pubertät. Fragen nach dem Umgang mit Gefühlen und Sexualität nehmen zu. Durch die Sexualerziehung werden Schülerinnen und Schüler in diesem anspruchsvollen Lebensabschnitt begleitet. In enger Zusammenarbeit mit den Eltern werden Inhalte des Sexualkundeunterrichtes abgesprochen, abgestimmt und die Unterrichtsmaterialien an einem Elternabend vorgestellt. Besonders wichtig in dieser Lebensphase ist es, Schülerinnen und Schüler sensibel in ihrer Ich-Werdung zu begleiten und zu stärken. Vorlieben und Stärken kristallisieren sich heraus und können zum Beispiel durch den Besuch einer bestimmten AG, der Fußballmannschaft, des Schulchors, der Theater-AG oder der Schulband ausgebaut werden.