"Auch ohne Lautsprache zu Wort kommen"
Kommunikation ist ein menschliches Grundbedürfnis. Über Kommunikation gestalten wir unsere sozialen Beziehungen. SchülerInnen unserer Schule, die nicht oder kaum sprechen, bietet Unterstützte Kommunikation Alternativen und Ergänzungen zur eigenen Lautsprache an: Von Mimik und Gestik über Gebärden sowie Verständigung mittels Bildsymbolen bis hin zu elektronischen Kommunikationsgeräten.
Unterstützte Kommunikation braucht keine Grundvoraussetzungen. Ihr Ziel ist es, für alle SchülerInnen individuelle Kommunikationswege zu finden. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zu einem selbstbestimmten und sozialen Leben, fördert die geistige Entwicklung und unterstützt die Entfaltung der gesamten Persönlichkeit.
Unterstützte Kommunikation ist ein grundlegendes Unterrichtsprinzip der Klosterbergschule. Sie kommt überall dort zum Einsatz, wo Kommunikation stattfindet – im alltäglichen Leben der SchülerInnen.

UK an der Klosterbergschule
• einfache Signale der Körpersprache
• Gebärden

Gebärden im Alltag: "Ich möchte trinken!"


Gebärden im Schulchor

Bei der "Gebärde des Monats" lernen alle SchülerInnen eine neue Gebärde


Gebärde "schnell" erleben und lernen


Die Gebärden-Models präsentieren die Gebärde "hart"

• Fotos und Bildsymbole

   
Der Stundenplan sagt:                Kommunikation mit dem PECS-Ordner:
    "Endlich Frühstück"                     "Die Erdbeere ist rot!"


Liedauswahl mit Symbolkarten

• Elektronische Hilfsmittel zur Umweltsteuerung

Erfahrungen mit dem Prinzip Ursache-Wirkung als grundlegende Kommunikationserfahrung


"Wenn es vibrieren soll, drücke ich den Taster"


"Ich entscheide selbst, wann ich Wind will!"

• Elektronische Hilfsmittel mit Sprachausgabe


"Ich erzähle von zu Hause mit meinem sprechenden Stift"(Anybookreader)


"Das ist mein Opa"


"Ich verrate dir, was es zum Mittagessen gab, mit meinem Talker"


Plaudern unter Freundinnen