Seit dem Schuljahr 2000/01 bieten wir im Rahmen des Fachunterrichts für körperbehinderte SchülerInnen Hippotherapie an.
Eine Absprache mit dem Schularzt ist Voraussetzung.

Die SchülerInnen fahren dazu auf einen nahe gelegenen Hof. Mit Hilfe einer Rampe ist es auch schwerer Behinderten möglich, auf das Therapiepferd gesetzt zu werden. Ein gut ausgebildetes Team, bestehend aus einer Physiotherapeutin mit Fachausbildung Hippotherapie (DKThR), den Pferdeführerinnen, Therapiepferden sowie tatkräftigen Begleitpersonen ( zur Sicherung und zum Auf- und Absitzen) steht zur Verfügung.

Die ausgebildeten Therapiepferde werden in der Gangart Schritt am Langzügel geführt. Die mehrdimensionalen Schwingungsimpulse des Pferderückens werden dabei auf den "Reiter" übertragen. Diese Bewegungen entsprechen genau dem physiologischen Gangbild des Menschen.
Ebenso werden Gleichgewichts-, Stütz- und Haltereaktionen, sowie in besonderem Maße die Körperwahrnehmung geschult!

Die SchülerInnen sitzen ohne Sattel, direkt auf einer Pferdedecke und können sich bei Unsicherheit an den Griffen des Therapiegurtes festhalten. Sie werden dabei von den seitlich gehenden Therapeutinnen stabilisiert, kontrolliert und bei Bedarf von einer weiteren Person gesichert. Die Motivation durch das "Therapiemittel" Pferd ist verständlicherweise groß, so dass auf diese Weise eine krankengymnastische Einzelförderung auf neurologischer Basis mit einem richtigen Spaßfaktor gekoppelt werden kann.
Wo gibt es so was sonst?!